Gelungene Veranstaltung: U 23 gewinnt Blitzturnier
Die U23 des 1. FC Köln hat das Turnier mit den
weiteren Kölner Traditionsmannschaften Fortuna Köln und FC Junkersdorf am
Mittwoch, 28. Juli, gewonnen. Im Franz-Kremer-Stadion dauerten die Partien beim
Blitzturnier jeweils 45 Minuten.
Beim ersten Spiel des Tages konnte besonders
FC-Stürmer Simon Terodde auf sich aufmerksam machen. Der 22-Jährige traf beim
5:0-Erfolg gegen Fortuna Köln gleich vierfach. Für den fünften FC-Treffer
zeichnete sich Rachid Bouallal verantwortlich. Nachdem sich der FC Junkersdorf
und Fortuna Köln 1:1-Unentschieden trennten, hatte die zweite Partie des
FC Finalcharakter. Nach Toren von José Pierre Vunguidica und Jerome Kialka
(Foulelfmeter) führte der 1. FC Köln bereits mit 2:0 gegen Junkersdorf, ehe die
Partie zehn Minuten vor Spielschluss aufgrund eines Gewitters vorzeitig beendet
wurde.
"Das Blitzturnier war
eine gelungene Veranstaltung mit interessanten Kölner Teams, bei der
wir unserem Status als ranghöchste Mannschaft gerecht geworden sind. Man
hat gemerkt, dass wir in der Vorbereitung schon ein Stück weiter sind als die
anderen Teams", zeigte sich U23-Trainer Frank Schaefer sehr zufrieden mit
den Auftritten seiner Mannschaft.
Quelle: Homepage 1. FC Köln
FC Junkersdorf wird Zweiter beim Blitz-Turnier
Der FC Junkersdorf konnte sich beim
Derby-Blitz-Turnier am Geißbockheim immerhin den zweiten Platz sichern und
somit NRW-Ligisten Fortuna Köln hinter sich lassen. Ungefährdeter Sieger des
Turniers wurde der 1. FC Köln II.
Die Gastgeber eröffneten den Cup spektakulär
mit einem hochverdienten 5:0 gegen die Fortuna uns stellten sogleich ihre
Favoritenrolle unter Beweis, der Klassenunterschied zwischen NRW- und
Regionalliga war überdeutlich. Im zweiten Spiel des Abends stieg dann der FCJ
ins Turnier ein. Gegen die Fortuna gelang dank eines verwandelten Strafstoßes
von Jonas Wendt immerhin ein 1:1-Unentschieden. Im abschließenden 0:2 gegen die
Zweitvertretung des kölnischen Bundesligisten war das Team von Trainer Daniel
Zillken zwar letztlich chancenlos, der Coach maß diesem harten Test dennoch
höchste Wertschätzung bei. „Es ist für unsere Vorbereitung immer wieder höchst
interessant, wie sich Spieler verhalten, die an und über ihre Grenzen hinaus
gehen müssen“, so der 42-Jährige. „Das kann man nicht trainieren, das muss man
erfahren. Diese Spiele bringen jeden Einzelnen und das Team deutlich weiter als
ein klarer Sieg gegen eine klassentiefere Mannschaft.“
Einen Gegner auf
Augenhöhe erwartet den FC Junkersdorf bereits am Sonntag. Um 15.00 Uhr tritt
das Team dann bei TuRU Düsseldorf an, zuvor wird Zillken die gesammelten
Eindrücke jedoch noch im Training aufarbeiten.
Markus Arendt ist neuer Kapitän des FC Junkersdorf
Durch den
beruflichen Abgang von Matthias Börger wurden beim FC Junkerdorf gleich zwei
Planstellen frei. Zum einen musste der Verlust sportlich kompensiert werden,
zum anderen war die Stelle des Kapitäns vakant. Trainer Daniel Zillkne ernannte
am Dienstagabend Abwehrspieler Markus Arendt zum neuen Spielführer.
„Markus ist
seit Jahren beim FC Junkersdorf. Er ist dabei sehr gereift und inzwischen
fähig, diese wichtige Amt zu erfüllen“, so sein Trainer. „Ich habe ihn ganz
bewusst ausgewählt, Markus soll die Rolle im Sinne seines Vorgängers
weiterführen.“ Der 25-Jährige ist seit 2007 im Verein und somit nach Fabio de
Souza und Tommy Winterstein dienstältester Akteur. „Ich bin sehr stolz, diese
Aufgabe erfüllen zu dürfen“, so Arendt, „ich stelle mich der Aufgabe und bin
froh über diesen Vertrauensbeweis.“ Selbst sein Amtsvorgänger Matthias Börger
sieht in diesem Schritt die logische Konsequenz: „Markus ist genau der richtige
Mann. Es war schon immer spürbar, dass er Verantwortung übernehmen wollte und
übernommen hat. Er ist fußballerisch und menschlich sehr anerkannt und wird das
Amt gut ausfüllen“, so Börger.
Testspielsieg und eine Verstärkung
Von Oliver Löer
Die Elf von Daniel Zillken setzt sich dank der Treffer von Özgür Camuralioglu und Enzo Bosa mit 2:0 bei Mülheim-Nord durch. Derweil verstärkt Lukas Anhalt den Fußball-Mittelrheinligisten.
Köln - Erster Test, erster Sieg. Genau so hat sich Daniel Zillken den Einstieg in die Vorbereitung auf die bevorstehende Saison in der Fußball-Mittelrheinliga gewünscht. Am Freitag siegte der FC Junkersdorf anlässlich des Jubiläums des SC Mülheim-Nord beim Kreisligisten mit 2:0 (0:0), die Treffer für den Favoriten erzielten Özgür Camuralioglu (55.) mit einem sehenswerten Distanzschuss und Enzo Bosa (65.). Kölns Trainer gab 16 Feldspielern sowie den Torhütern Patrick Flohs und René Monjeamb Gelegenheit, Werbung in eigener Sache zu betreiben, am Ende bewertete Zillken das Sparring wie folgt: „Wir hatten anstrengende Trainingseinheiten hinter uns. Das hat man bei dem ein oder anderen schon gemerkt.“
Bereits am Mittwoch steht das Blitzturnier am Geißbockheim auf dem Programm. Im Rahmen einer Dreierkonkurrenz trifft Junkersdorf um 19.30 Uhr zunächst auf den NRW-Ligisten Fortuna Köln, eine Stunde später wird es für das Team um eine weitere Nuance schwerer: Junkersdorf misst sich dann mit der Zweitvertretung des 1. FC Köln (Regionalliga). Zum Auftakt (18.30 Uhr) steht die Partie des FC gegen Fortuna Köln auf dem Programm, die Begegnungen werden über 45 Minuten ausgetragen. Junkersdorfs Coach freut sich auf die Auseinandersetzung mit den klassenhöheren Kölner Mannschaften: „Da werden wir wieder an unsere Grenzen geführt. Das Turnier bildet einen Höhepunkt während der Vorbereitung und ist sehr wichtig für meine Jungs.“
Während der Woche gab der Klub zudem eine weitere Neuverpflichtung bekannt: Lukas Anhalt (19) unterschrieb einen Vertrag im Kölner Westen, der Mittelfeldspieler war zuletzt für die U 19 von Alemannia Aachen aktiv. „Er ist ein interessanter Spieler, der im Mittelfeld auf allen Positionen einsetzbar ist“, so Zillken. Zum Meisterschaftsauftakt am 29. August gastiert der FCJ bei Germania Dürwiß, das erste Heimspiel bestreitet Junkersdorf eine Woche später gegen Wesseling / Urfeld. Zillken meint: „Da wissen wir sofort, wo wir stehen. Beide gehören für mich zu den Geheimfavoriten.“
„Wir können ja keine Bank ausrauben“
Von Oliver Löer und
Lars Richter
Fußball-Mittelrheinligist FC Junkersdorf möchte mit
begrenzten Ressourcen den Aufstieg schaffen. Trainer Daniel Zillken und
Sportdirektor Franz Wunderlich über Pläne und Grenzen des FCJ.
DANIEL ZILLKEN: Natürlich habe ich das
versucht. Aber ich mache mir zwischendurch immer mal wieder ein paar Gedanken,
wenn ich am Strand liege und meine Frau gerade im Meer ist. Aber man muss auch
mal abschalten und den Akku wieder aufladen, weil die Saison schon anstrengend
war. Gerade, weil wir zuletzt einen radikalen personellen Schnitt gemacht
haben. Das zehrt schon stark an den Kräften.
Sie haben eine gute
Saison gespielt und sind Zweiter geworden, steigen Sie diesmal auf?
ZILLKEN: Mit dem Team, das wir zusammen
haben, müssen wir ganz oben dabei sein. Aber eines ist auch klar: Wir brauchen
ein wenig Glück, dass sich keine wichtigen Spieler verletzen. Das haben wir ja
letztes Jahr gesehen, als Fabio de Souza lange ausgefallen ist. Das konnten wir
nicht kompensieren. Die Mannschaft ist mittlerweile gereifter, jeder hat sich
weiterentwickelt und hat einen höheren Anspruch. Wir haben diesmal keinen so
radikalen Schnitt gemacht, sondern uns punktuell verstärkt. Wir wollen auch ein
bisschen mehr Konkurrenzdruck im Kader haben und sind jetzt noch auf der Suche
nach zwei, drei Spielern.
Für welche
Positionen?
ZILLKEN: Ein Verteidiger, ein defensiver
Mittelfeldspieler und eventuell ein junger Stürmer. Wir haben in den nächsten
Tagen einige Gastspieler bei uns.
Thomas
Winterstein steht auch noch im Kader, ein nicht mehr ganz junger, 39-jähriger
Stürmer, der eigentlich aufgehört hat...
FRANZ WUNDERLICH: Auf Abruf! Tommy wird die
Vorbereitung mitmachen und dem Klub erhalten bleiben. Mal abwarten...
Ein bisschen
Erfahrung soll es also schon noch
sein.
WUNDERLICH: Wir haben junge Spieler mit großem
Potenzial dabei. Bei denen sind wir auch überzeugt, dass sie irgendwann mal höher
spielen können, aber die müssen jetzt ihre guten Leistungen aus dem vergangenen
Jahr erst einmal bestätigen. Das ist ja oft schwerer, als ganz unbekümmert auf
den Platz zu gehen. Wir müssen bei der Spielersuche danach gucken, was wir uns
leisten können. Wir haben begrenzte Möglichkeiten. Es wären noch einige gute
Leute zu uns gekommen, aber wir können ja keine Bank ausrauben. Deswegen müssen
wir eher nach jungen Leuten gucken, die sich entwicklen.
ZILLKEN: Wir haben in Claudio Marino, Jan
Gran und Christian Beckers drei Leute hinzubekommen, die Oberliga-Erfahrung
haben. Von denen erhoffen wir uns einiges, zumal wir ja auch Matthias Börger
verloren haben, der zwar keine überragende Saison gespielt hat, aber uns als
Persönlichkeit sehr fehlen wird. Dafür müssen halt andere in die Bresche
springen. Aber bei uns zählt vor allem eines: Charakter geht vor Qualität. Wir
haben einen unheimlich guten Charakter in der Truppe, die Chemie stimmt.
Wäre im Falle eines
Aufstiegs eine NRW-Liga-Saison überhaupt zu finanzieren?
WUNDERLICH: Wenn man lange genug dabei ist,
weiß man ja auch, wie Vereinspatrone reagieren, wenn es dann mal soweit ist.
Dann geben sie meistens noch die paar Euro mehr, die die höhere Liga kosten würde.
Letztes Jahr haben wir im Winter nicht für die NRW-Liga gemeldet, weil wir ganz
andere Sorgen hatten. Ich habe damals zu unserem Präsidenten Karl Bartel
gesagt, dass ein Aufstieg deutlich zu früh käme. Aber wir könnten in diesem
Jahr schlecht vor die Mannschaft treten und sagen: „Wir steigen nicht auf, weil
wir kein Geld haben.“ Dafür sind die Jungs und auch der Trainer viel zu gierig
nach Erfolg. Wir werden also alles dafür tun. In der Euphorie ist es ja oft möglich,
den einen oder anderen Sponsor mitzuziehen.
Ist der FC
Junkersdorf in der Ostkampfbahn überhaupt interessant für Sponsoren?
WUNDERLICH: Zunächst mal muss man sagen, dass
dort alle super, super nett zu uns sind und uns unheimlich helfen, dass wir
dort alles ermöglicht bekommen.
Aber NRW-Liga dürften
sie dort gar nicht spielen.
WUNDERLICH: Wenn es dann soweit wäre und wir
aufsteigen, wäre die Stadt vielleicht auch ein wenig in der Pflicht, uns zu
helfen. Wir haben jetzt von Bayer 04 Leverkusen Kassenhäuschen aus dem alten
Amateur-Stadion zur Verfügung gestellt bekommen, die wir kostenlos nutzen können.
Aber selbst, wenn wir eine Top-Anlage hätten, wäre es schwer, namhafte Sponsoren
zu begeistern. Es geht ja alles zum FC, was halbwegs interessant ist. Man sieht
ja, wie schwer es die Haie haben. Und die Basketballer sind auch vor die Wand
gelaufen. Bei einem Klub wie Junkersdorf kommt es in erster Linie darauf an,
dass die Sponsoren eine Verbindung dazu haben. Das ist bei uns eben die Familie
Bartel.
Wie könnte die Stadt
denn helfen?
WUNDERLICH: Das muss man dann mal sehen, aber
die Vorgaben sollen vom Verband ja auch deutlich gelockert werden. Es kann ja
auch nicht sein, dass eine Mannschaft sportlich aufsteigt und dann an den
Vorgaben scheitert. Dann müssten sie auf einmal in ein anderes Stadion gehen,
raus aus ihrer Heimat, und viel Miete zahlen, um die Kriterien zu erfüllen.
Wenn aus diesem Grund aus unserer Liga ohnehin nur eine Mannschaft für die
NRW-Liga meldet, können wir auch gleich hobbymäßig spielen.
ZILLKEN: Wegberg-Beeck ist jetzt
aufgestiegen und auch die müssen noch einmal 100 000 Euro in ihre Infrastruktur
investieren. Und die haben schon mit das schönste Stadion am Mittelrhein, ein
echtes Schmuckkästchen. Jetzt müssen sie das noch einzäunen, separate sanitäre
Einrichtungen schaffen und was weiß ich nicht noch alles. Und wofür? Dafür,
dass Du gegen Sprockhövel spielst und keiner mitkommt.
Franz-Josef Wernze,
der Mäzen von Germania Windeck, engagiert sich finanziell auch bei Viktoria und
hat mit dem Klub große Pläne. Hätten Sie ihn nicht auch gern als Geldgeber?
WUNDERLICH: Zunächst einmal hoffen wir, dass
er bei Viktoria das umsetzen kann, was er sich vorgenommen hat. Und so wie ich
ihn kennen gelernt habe, wird er das schaffen. Ich meine das ganz ernst: Es wäre
für den gesamten Kölner Amateurfußball gut, wenn Viktoria wieder höher spielen
würde. Es gibt im Rechtsrheinischen ein riesiges Potenzial. Ich denke, mit
Viktoria und dem geplanten Regionalliga-Aufstieg von Windeck hat er erst einmal
genug zu tun. Vielleicht machen wir ja irgendwann mal was zusammen.
Wie sind denn die
langfristigen Perspektiven des FC Junkersdorf, soll es dauerhaft noch höher als
NRW-Liga hinausgehen?
WUNDERLICH: Die Ziele sind natürlich auch ein
bisschen davon abhängig, was unser Präsident will. Daniel und ich sind
ehrgeizig genug, wir sind uns einig, dass wir die Basis legen. Die Zuschauer
sollen sich wohlfühlen, den Spielern soll es an nichts fehlen. Alles andere
liegt dann irgendwann nicht mehr in unserer Hand. Wir sind schon ganz locker in
Gespräche mit der Vereinsführung eingestiegen, aber wenn wir tatsächlich
aufsteigen, sind einige unserer Spieler nicht mehr zu halten. Dann fangen wir
wieder von vorn an. Aber wir haben überhaupt keinen Stress.
Das Gespräch
führten Oliver Löer und Lars Richter
Zu den Personen
Daniel
Zillken, geboren am 3. August 1967, spielte für Schwarz-Weiß
Köln, Weiler-Volkhoven, Borussia Mönchengladbach (A), TuS Lindlar und den TuS Höhenhaus.
Arbeitete als Spielertrainer in Höhenhaus und stieg mit dem Team in die
Verbandsliga auf. Später B-Jugend-Trainer des Klubs. Von 2001 bis 2008 in der
Nachwuchsabteilung von Bayer Leverkusen (mit der U 17 Westdeutscher Vizemeister
und im DM-Halbfinale). Seit 2008 in Junkersdorf.
Franz Wunderlich, geboren am 11. Oktober 1963, schaffte als Aktiver
nach Stationen bei mehreren Kölner Klubs in der Saison 1990 / 1991 den Sprung
in den Profi-Kader des 1. FC Köln. Er belegte mit dem Team Platz sieben in der
Bundesliga und schaffte den Einzug ins Finale des DFB-Pokals. Arbeitete später
als Trainer bei Eintracht Italia, der Sportvereinigung Porz und beim FC
Junkersdorf. Später Teammanager beim SCB Viktoria Köln, seit 2008 Teammanager
beim FC Junkersdorf.
Kader 2010/2011
Tor: Sebastian
Masuch, Rene Monjeamb, Patrick Flohs. - Abwehr:Mittelfeld:
Christian Beckers, Fabio de Souza, Christian Hoerner, Benjamin Niggemann,
Claudio Marino, Robin Heber. - Angriff:
Enzo Bosa, Özgür Camuralioglu, Kevin Reuter, Jonas Wendt, Thomas Winterstein
(auf Abruf). - Trainer: Daniel Zillken.
Markus Arendt, Marcel Radschuweit, Michael Denkewitz, Jan Gran, Daniel Cmelak,
Jerome Propheter. -